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Stevia oder Zucker

Stevia versus Zucker

So ist es kein Wunder, dass Kinder ewig nach Süßem verlangen, jedoch macht man das Problem schlimmer, wenn man ihnen nachgibt. Da Zucker ein isoliertes Kohlenhydrat ist, nimmt es dem Körper zu seiner Vitamine der B-Gruppe. Diese sind aber für eine ausgeglichene Stimmung und ein stabiles Nervensystem unentbehrlich. Fazit: Die Kinder werden auf Dauer unruhig, hyperaktiv und sogar aggressiv. Es ist ein Skandal, daß in den Cafeterias und Pausenshops der Schulen überwiegend stark zuckerhaltige Nahrungsmittel angeboten werden

Die gesundheitsschädigenden Wirkungen wie Kopfschmerzen, Depressionen, epileptische Anfälle, Übelkeit, Konzentrationsschwäche und viele mehr - bis zum erhöhten Krebsrisiko, die bei dem Konsum von Saccharin und Cyklamat drohen, ist bis heute nicht widerlegt. In England und den USA wurde Cyclamat verboten, außerdem sind auch bei uns Süßstoffe für Säuglinge und Kleinkinder generell verboten. Süßstoffe, die auch von Menschen bevorzugt werden, die auf ihre Linie achten, bewirken allerdings das Gegenteil: Sie machen auf Dauer dick. Bei der Einnahme signalisiert die Süße dem Körper, daß Zucker kommt. Er bereitet sich Z.B. mit Insulinausschüttung darauf vor, aber es kommt kein Zucker. Der Körper wird praktisch sozusagen betrogen. Die Folge ist eine Unterzuckerung und plötzlich auftretende Heißhungerattacken, die letztlich dazu führen, daß man doch zunimmt. Seit Jahren werden künstliche Süßstoffe in der Tiermast erfolgreich eingesetzt.
Ein einziges Steviablatt ist bis zu zwanzigmal süßer als Zucker, und der Steviosid-Auszug hat 300mal mehr Süßkraft. Außerdem ist es kalorienfrei, was besonders in den Industrieländern als ideal angesehen werden muß, da viele Menschen hier in der Regel deutlich übergewichtig sind. in Japan hält "Kajahe", die Übersetzung für "Honigblatt", bereits mehr als 50% des Süßmittelmarktes. Bei allen Produkten, die Zucker oder Zuckerersatzstoffe enthalten, kann Stevia als "Genuß ohne Reue" eingesetzt werden.

Auch später wurde nie irgendeine gesundheitsschädliche oder auch nur beeinträchtigende Wirkung für den menschlichen Körper beobachtet, man kann wahrscheinlich sagen, daß das Gegenteil der Fall ist. Innerlich und äußerlich angewendet, tut Stevia gut. Äußerlich setzen  die südamerikanischen Indianer  Stevia als Wundheilmittel ein, es soll  bei Ekzemen, Akne, Schuppenflechte  und anderen Hautproblemen helfen.  Sie stellen eine Mischung aus Steviablättern, Chrysanthemenblättern und mit Wasser verdünnter Heilerde her,  die bei Pigmentflecken jeglicher Art,  bei Insektenstichen und Falten helfen soll.

Daß es ein ideales, gesundes und nebenwirkungsfreies Süßmittel für Diabetiker ist, ist inzwischen eindeutig und offiziell in Japan anerkannt. Diabetiker, die Stevia eingenommen haben, bestätigen schon bei geringen Dosen pro Tag mehr Energie und Wohlbefinden.

Karl Dietrich hatte 1909 in einem Vortrag über die Bestandteile der Stevia-Pflanze aufgrund des hohen Preises -damals 10 Mark pro Kilo - noch gesagt: "Wir brauchen also vorläufig nicht zu fürchten, daß durch diese Süßstoffpflanze unserem Zucker irgend welche Konkurrenz entsteht oder gar ein natürliches Saccharin damit eingeführt werden kann. - Zitat Barbara Simonsohn heute: "Mittlerweile wird Stevia in großem Ausmaß angebaut, und vielleicht sollte sich die Süßstoff- und Zuckerindustrie überlegen, ob sie nicht besser auf den fahrenden (Gesundheits-)Zug aufspringen und sich selbst um die Vermarktung von Stevia kümmern sollte, um der unliebsamen Konkurrenz etwas Positives abzugewinnen. Ein Gerücht will jedenfalls wissen, daß NutraSweet, Süßstoffhersteller in den USA, im Süden von Ontario bereits Stevia-Felder aufkauft."

MEDHERBs, Aunelstr. 70, D-65199-Wiesbaden, Fax 0611 -2046900, e-mail: info@medherbs.de

 

Vorsicht bei Stevia aus dem Supermarkt,
da ist meistens kein großer Anteil Stevia enthalten
 aber dafür alle möglichen Zusatzstoffe

 10  Marion Burke 2000 - 2017

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